Männlichkeiten und Sucht

Reine Männersache Reine Männersache Männergesundheit Männergesundheit Männergesundheit Männergesundheit Wer bist Du, Mann? Wer bist Du, Mann? Wer bist Du, Mann? Wer bist Du, Mann? Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater Gewalt/Benutzung Gewalt/Benutzung Gewalt/Benutzung Gewalt/Benutzung Vater sein Vater sein Vater sein Vater sein Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Beziehung zu Frauen Beziehung zu Frauen Beziehung zu Frauen Beziehung zu Frauen Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Männerfreundschaft Männerfreundschaft Männerfreundschaft Männerfreundschaft Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Vater sein Vater sein Männergesundheit Männergesundheit Gewalt/Benutzung Gewalt/Benutzung Beziehung zu Frauen Beziehung zu Frauen Männerfreundschaft Männerfreundschaft Männerfreundschaft Männerfreundschaft Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Sexualität und Sucht Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Arbeit/Freizeit Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Sucht und Männlichkeit Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Emotionalität/Spiritualität Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater Beziehung zum eigenen Vater

 

Menschen zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu bestärken gehört zu den Hauptaufgaben der Suchttherapie und -beratung. Hierfür ist eine individuelle Betrachtung des Klienten und seiner Lebenssituation notwendig. Neben Ansatzpunkten wie dem familiären und sozialen Umfeld oder dem Berufsleben wird ein ganz grundlegender Aspekt dabei häufig außer Acht gelassen: das Geschlecht. Auf den folgenden Seiten finden Sie daher Inhalte, die das Thema männerspezifische Suchtarbeit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und Hilfestellungen für die Praxis bieten. Die ausgewählten Module erfassen Kernthemen der praktischen Arbeit mit suchtkranken Männern. Nähere Informationen zu den Modulen erhalten Sie per Klick auf den entsprechenden Button im Schaubild (s.o.).

Vertiefende Informationen, praktische Methoden und Anleitungen zur Implementierung des Themas in den Arbeitsalltag finden Sie außerdem im Praxishandbuch „Männlichkeiten und Sucht“.

 


Aktuelles zum Thema


Die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Aktionsplans gegen Sucht geförderten Fortbildungsveranstaltungen zum Thema "Männlichkeiten und Sucht" sind vollständig ausgebucht.

Aufgrund der hohen Nachfrage auf die begrenzten Plätze prüft die Projektkoordination nun Möglichkeiten, einen zusätzlichen Veranstaltungsblock zum Selbstkostenpreis anzubieten. Geplant ist, die Fortbildung vom 08. bis 10. April 2019 erneut stattfinden zu lassen. Veranstaltunsort wäre das Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen, der Teilnahmebeitrag beträgt 555 Euro und enthält die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie ein Exemplar des von der LWL-Koordinationsstelle Sucht herausgegebenen Praxishandbuchs zum Thema.

Es stehen insgesamt maximal 18 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

Die Anmeldung für die Zusatzfortbildung ist online möglich: Link zur Anmeldung.


2. Fortbildung "Männlichkeiten und Sucht" in Haltern am See

Am 23. November endete die zweite Fortbildung "Männlichkeiten und Sucht" mit 12 Teilnehmern im Koenzgen Haus, Haltern am See. Mit den Referenten Dr. Arnulf Vosshagen und Udo Vögeli erprobten sich die Teilnehmer in der praktischen Anwendung unterschiedlicher Methoden zu Kernthemen männerspezifischer Suchtarbeit und lernten anhand des Handbuchs "Männlichkeiten und Sucht" die theoretischen Hintergründe kennen.

Vor allem potentielle Konfliktthemen wie Gewalt oder Sexualität und mit ihnen verbundene Hürden im Arbeitsalltag standen dabei im Fokus. Die Teilnehmer lernten sowohl die Perspektive des Gruppenleiters, als auch die des Klienten kennen und erhielten Gelegenheit, die erlernten Arbeitsweisen unter Berücksichtigung des jeweiligen Settings und möglichen Gruppendynamiken zu reflektieren.

Vom 18. bis 20. Februar 2019 folgt ein dritter Fortbildungsblock in Münster, die Anmeldung ist noch bis zum 03. Dezember über das Online-Formular möglich.


Am 19. November 2018 war Internationaler Männertag. Im Fokus dieses Tages steht das Bewusstsein für Männer- und Jungengesundheit, die Reflektion männlicher Rollenbilder und die Förderungen der Gleichberechtigung der Geschlechter. Diese Ziele teilt auch unser Projekt „Reine Männersache!? -  Suchthilfe in NRW“: um Fachkräfte für diesen Themenbereich zu sensibilisieren und zu qualifizieren sind im Rahmen des Projektes für die Zeiträume vom 21. bis 23. November 2018 sowie vom 18. bis 20. Februar 2019 jeweils dreitägige Fortbildungen geplant. Ziel ist hierbei die Stärkung der geschlechtsbezogenen Handlungskompetenz.

Die Lebenserwartung bei Männern liegt noch immer knapp 5 Jahre unter der von Frauen. Männer sterben 4 mal häufiger an tödlichen Verkehrsunfällen, verursachen 3 mal häufiger unter Alkoholeinfluss Verkehrsunfälle mit Personenschaden, sie erleiden 90% aller tödlichen Arbeitsunfälle und sterben 3 mal häufiger an Lungenkrebs. Auch Aidserkrankte sind zu 80% Männer.  Die Suizidrate bei Männern ist 3 mal höher, dabei sind 65 bis 90% aller Suizide durch Depressionen bedingt, obwohl Frauen wesentlich häufiger als depressiv diagnostiziert werden. Männer neigen dazu, die eigene Gesundheit zu überschätzen, gehen seltener zu Vorsorgeuntersuchungen und zeigen riskantere Verhaltenstendenzen. Letztlich stellen Männer über zwei Drittel der Alkohol- und Drogenabhängigen und über 80% der Alkhol- und Drogentoten.

Auf diesen Seiten werden in Zukunft ergänzende Angebote verfügbar gemacht,  die einzelne Kernaspekte männlichen Lebens und Erlebens und ihre Verbindung zu Suchterkrankungen näher betrachten. Hierzu gehören unter Anderem Themenbereiche wie Männerfreundschaften, Sexualität, Männergesundheit oder die Bedeutung von Arbeit und Freizeit. Insgesamt handelt es sich um 11 Themenfelder, die aktuell auch in Form von Lehrfilmen aufgearbeitet werden. Auch diese Filme werden hier zu finden sein.

Informationen zur Fortbildung „Männlichkeiten und Sucht“, sowie ein Online-Anmeldeformular für Interessierte gibt es hier. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Rahmen des Aktionsplans gegen Sucht des Landes NRW gefördert. Die Fortbildung ist für Teilnehmer kostenfrei, die Plätze sind jedoch begrenzt. Anmeldeschluss ist der 03. Dezember 2018.


1. Fortbildung "Männlichkeiten und Sucht" durchgeführt | zusätzlicher Termin im Februar 2019

Vom 03. bis 05. September fand im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen die erste Fortbildung "Männlichkeiten und Sucht" statt. Gemeinsam mit den Referenten Dr. Arnulf Vosshagen und Rüdiger Jähne lernten die Teilnehmer anhand des gleichnamigen Praxishandbuchs das Themenfeld männerspezifischer Suchtarbeit intensiv kennen. Neben den theoretischen Hintergründen konnten vor allem auch praktische Methoden und Herangehensweisen ausgiebig erprobt und angewandt werden.

Die nächste Fortbildung findet vom 21. bis 23. November statt und ist bereits ausgebucht.

Vom 18. bis 20. Februar 2019 folgt ein dritter Fortbildungsblock in Münster, die Anmeldung ist noch bis zum 03. Dezember über das Online-Formular möglich.



Fortbildung "Männlichkeiten & Sucht"

Die Anmeldung für die im Rahmen des Projektes stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen ist ab jetzt möglich!

Die Fortbildung findet im Rahmen des Projektes „Reine Männersache?! – Suchthilfe in NRW“ statt und wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert. Fortbildungsgebühren, Handbuch, Unterkunft und Verpflegung werden daher nicht in Rechnung gestellt.

Weiteren Informationen zu den Veranstaltungen gibt es hier, bei offenen Fragen wenden Sie sich gerne an die Projektkoordinatoren Sandy Doll oder Maik Pohlmann.

 


Das Projekt "Reine Männersache!?" - Suchthilfe in NRW wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Aktionsplanes gegen Sucht finanziert.

LWL-Koordinationsstelle Sucht

Tel.: +49 251 591 - 3267
Fax: +49 251 591 - 5484

E-Mail: kswl@lwl.org

 

Kompetenz in Sachen Sucht für Westfalen-Lippe

Die LWL-Koordinationsstelle Sucht ist das 1982 gegründete Kompetenzzentrum für die Suchthilfe in Westfalen-Lippe. Mehr als 730 Einrichtungen der Suchthilfe nehmen unsere Dienste bereits in Anspruch. (weitere Informationen)